Reiseziele

Andalusien-Almeria

gleich sind wir da

Almeria ist 4 Autostunden nord-östlich von Tarifa am Mittelmeer. Normalerweise hat man dort im Mittel ähnlich starken Wind wie in Tarifa. Der Poniente ist stärker und hat meist einen guten Swell. Levante ist dafür etwas schwächer.

Es ist dort zusätzlich viel weniger Betrieb und meistens auch wärmer.

Es wird dort an 3 Spots gesurft. Am Club de Playa, am Camping und am Culo Pero. Am Club gibt es oft schon Welle, wenn an den anderen Spots noch gar keine ist. Diese ist sehr sauber und es gibt keinen so fetten Shorebreak wie am Camping!Allerdings wird es hier sehr schnell sehr voll, da sich dieser Spot nur auf einer Breite von 200m beschränkt (direkt vor der Hafeneinfahrt). Wer Wellenreiten kann findet hier auch öfters gute Bedingungen. Am Camping kann man bei beiden Windrichtungen gut surfen. Allerdings gibt es bei Poniente dort meist eine größere Welle (bis zu Masthoch) mit fieserem Shorebreak und bei Levante gibt es keine Welle. Diese hat man dafür in mini in Culo Pero bei Levante. Culo Pero ist auch ein netter Ausweichspot bei Poniente-Hack. Kein Shorebreak aber die selbe Wellengröße draußen. Wellen sind dort auch länger - ideal zum Abreiten. Dieser Spot eignet sich super, um Manöver in und auf der Welle zu lernen. Aber: es sollten Schuhe getragen werden wegen den vorhandenen Seeigeln! (wird von den Locals allerdings nicht gemacht)

Aufriggen kann man am Club und am Camping netterweise auf Rasen! An allen 3 Spots befinden sich Duschen am Strand!

 

Unterkunftsmässig kann man mittlerweile nur noch in Ferienwohnungen und Hotels unterkommen, da der Campingplatz vor einigen Jahren geschlossen wurde. Es gibt zwar auch viele Wildcamper. Wildcampen ist aber eigentlich nicht erlaubt und wid auch nicht gerne gesehen!

 

Ich bin die letzten Jahre oft dort gewesen und es war immer windig und warm.

Gefahren sind wir immer im März/April. Es war super! Mehr zum Urlaub findet ihr unter den einzelnen Reiseberichten

Kreta-Palekastro

Palekastro liegt am östlichsten Zipfel Kretas, 3h vom Flughafen in Heraklion entfernt.

Die meisten Leute kommen via Flugzeug auf die Insel, man kann aber auch mittels Fähre hierher gelangen. Dies lohnt sich aber nur bei einem längeren Aufenthalt. Die Windausbeute ist in den Sommermonaten Juni-September am optimalsten. Dann stellt sich der Meltemi ein und man hat eine Windausbeute von 80-90% (über 4bft.).

Der Spot ist allerdings nur etwas für Leute die Flachwasser mögen. Wer auf der Suche nach 1a Wellenbedingungen ist, ist hier nicht unbedingt richtig, obwohl es bei Sitia (30min) entfernt schon einen Wellenspot gibt, der aber nur funktioniert, wenn es längere Windperioden hatte. Es muss schon 3-4 Tage durchpusten, damit sich dort eine ordentlich Welle aufbaut.

Gesurft wird in der Bucht von Kouremenos und bei starkem Wind in einer Bucht gut 15min nördlich.

Segel über 5.0 werden hier im Sommer selten gebraucht. Vorwiegend wird 4.0-4,5 benutzt.

Das Wasser ist im Sommer so warm, dass man auf einen Neopren verzichten kann. Die meisten Leute fahren nur in Boardshort.

Unterkünfte gibt es auf Kreta und auch in Palekastro und Umgebung reichlich. Wenn man allerdings im August (Hochsaison) fahren möchte, sollte man sich schon frühzeitig um eine Unterkunft bemühen.

Als Beispiel wären die ELIA-Studios zu nennen, die in einem Olivenhain gelegen sind und von welchen man einen super Blick über die Bucht hat.

Mietwagen gibt es wie Sand am Meer. Am günstigsten kommt man, wenn man direkt am Flughafen sich etwas organisiert.

Das Essen in den verschiedenen Tavernen ist gut und wenn man drauf achtet auch recht preiswert. Empfehlenswert sind hier das samstägliche BBQ im Vaios (Agathis), wo man in die Küche geht, um sich das Essen aus zu suchen, der Imbiss im Hafen oder auch die Center Bar.

Wer kein eigenes Material mitnehmen möchte, der kann sich am Freak-Surfcenter Material von JP und Neilpryde leihen. Dort kann man auch Schulungen machen oder sich auf einer der vielen Hängematten oder beim Volleyball entspannen.

Weitere Tipps: 

  • man sollte unbedingt mal in einer der vielen Buchten schnorcheln gehen.
  • die Griechen können alle super Englisch, aber es freut die Menschen unheimlich, wenn man "Bitte", "Danke", "Hallo", etc. auf ihrer Sprache sagt.
  • der Fisch wird importiert oder weit draußen auf dem Meer gefangen. Daher ist er, obwohl man sich auf einer Insel befindet vergleichsweise teuer.
  • ein Abstecher in die Berge bietet super Ausblicke und Einblicke in die Kultur.